Tanjas Couch
- und wer bisher alles darauf gesessen hat:
Eine ganz private Seite.
Die privaten Fotos sind von Tanja & Oliver aufgenommen und zeigen ihre Gäste auch mal ganz privat...
Die Fotos von Sibel Nefa, Amira Mona, Djamila & Gabriella wurden uns freundlicherweise von den Eigentümern persönlich zur Verfügung gestellt.
Vielen Dank!

Naizah >> zum
Interview...Naizah war nicht nur als Workshopteilnehmerin in Berlin und zu Gast auf Tanjas Couch, sondern bereicherte die diesjährige Studioparty zum 2. Jahrestag des
HAYAL mit ihrem Können...
Dort konnte man 2 fantastische Darbietungen von ihr bewundern - hier ist jetzt leider nur noch das Interview mit ihr zu bewundern...
Kennen gelernt haben sich Naizah und Tanja übrigens bei der "Oriental Dance Art" - Ausbildung bei Havva.

Gabriella >> zum
Interview...Diesmal hat wieder eine bekannte Tänzerin auf Tanjas Couch Platz genommen, wobei sie möglicherweise nicht jeder OT-Tänzerin so bekannt ist, wie das in der Tribal-Szene der Fall ist...
Aber da Tanjas Herz inzwischen auch ganz stark für den Tribal-Style schlägt, konnte sie dem Wunsch, Gabriella nach Berlin zu holen, nicht wiederstehen... Natürlich ging es nicht nur um den Besuch - ganz so leicht kam Gebriella nicht davon ;-) - gleich 3 Workshops gab sie im
HAYAL und nun ist sie hier - oder besser sitzt sie hier und stellt sich meinen Fragen...
Nebenstehendes Bild: Neas Tribal - Gabriella ist die 4. von links...

Tiziana >> zum
Interview...Tiziana ist eigentlich eine "alte" Bekannte - um so erstaunlicher ist es eigentlich, dass sie erst jetzt auf Tanjas Couch saß, wo sie doch Tanjas frühere Tanzpartnerin war - bevor Tanja nach Berlin gekommen ist, wohlgemerkt - ansonsten könnte es durchaus sein, dass sie auch heute noch zusammen tanzen würden...
Aber jetzt ist Tiziana einer Einladung gefolgt, auf der Geburtstagsshow des
HAYAL zu tanzen... - eine gute Gelegenheit, für ein kleines Interview und ein paar Fotos!

Djamila >> zum
Interview...Und noch eine der bekanntesten Frauen der (deutschen) Orientszene hat sich auf Tanjas Couch niedergelassen. Aber bevor sie das "durfte", war erst einmal etwas Arbeit angesagt... Ein Workshop am Samstag, den 17.05.2008 und einer am Sonntag den 18.05.2008 wurden im
HAYAL von ihr gehalten.
Aber zwischen den Workshops war dann neben dem sehr netten Abendessen - mal abgesehen davon, dass man statt zu sprechen, beinahe brüllen musste - und dem Frühstück auch etwas Zeit zum privaten Quatschen und Erfahrungen austauschen - und natürlich die "Tanjas-Couch-Fotos..."

Amira Mona >> zum
Interview...Nach längerer Pause "verirrte" sich wieder mal ein prominenter Gast der OT-Szene auf Tanjas Couch. ;-)
Amira Mona - eine DER Tribal-Frauen in Deutschland - kam auf Einladung des Studio
HAYAL nach Berlin, um hier am 19. & 20.04.2008 2 Workshops zu geben - aber irgendwie kam 1. alles ganz anders und 2. als man denkt...
Und weil alles irgendwie so anders lief, als geplant, haben wir den Spieß eben einfach umgedreht, uns die Laune nicht verderben lassen, ganz "privat" 2 tolle Tage gehabt und uns dann auch noch im "Zelt der Sinne" selbige orientalisch vernebeln lassen...

Shahena >> zum
Interview...- extra aus Kassel angereist, um auf der
HAYAL-Eröffnungsparty am 06.07.2007 zu tanzen!! Sie zeigte - wie unschwer zu erkennen - einen mitreißenden Stocktanz. Schade war nur, dass sie extra "das kleine Schwarze" eingepackt hatte und dann vor völlig schwarzem Hinter- und Untergrund tanzen musste...
Natürlich ging es nach der Party nicht sofort ins Bett - es wurde noch ziemlich lange gequatscht, gefachsimpelt und die Show ausgewertet - da Mitternacht bereits überschritten war, blieben zum Schlafen nur wenige Stunden des 07.07.2007 - trotz der kurzen Nacht, war ihre Laune am Morgen danach ausgesprochen gut - man könnte annehmen, dass sie recht gut geschlafen hat!!

Sibel Nefa >> zum
Interview...Hehee, warum sind wir eigentlich damals noch nicht auf diese Idee gekommen?? Sibel Nefa übernachtet am 21./22.06.2007 bei uns und wir machen nicht mal ein Foto!!! :-(
Daher, Danke Sibel für die Fotos!! Nun haben wir DOCH noch ein
"Couch-Foto" bekommen, auch wenn es nicht von Tanjas Couch stammt, aber das ist eigentlich FAST egal, oder?
Interview: Naizah
Hallo Naizah und willkommen auf Tanjas Couch! Du bist übrigens die Erste, die nicht mit Tanja alleine auf der Couch gesessen hast – ich hoffe es störte Dich nicht, dass Rayk Eliann sich da einfach zwischen Euch "gedrängt" hat? ;-)
Wie kann man sich denn von so einem charmanten kleinen Kerl gestört fühlen?
Was frage ich Dich denn am Besten zuerst? Hast Du ne Idee? Ok, also eine Standardfrage zur Einleitung, damit das Lampenfieber vergeht ;-) Bist Du das erste Mal in Berlin, oder bist Du schon ein Stammgast hier bei uns? Und von wo kommst Du überhaupt?
Also zurzeit (man kann ja nie wissen, wo es mich in den nächsten Jahren noch hin verschlägt) lebe ich in meiner Geburtsstadt Augsburg in Bayern. Von dort ist es ja nicht gerade ein Katzensprung nach Berlin, weswegen ich mich jetzt auch nicht gerade als Stammgast bezeichnen kann. Vor diesem Wochenende war ich schon zwei Mal in Berlin: Das erste Mal mit der Schule und dann erst wieder letztes Jahr zu Bazar Oriental. Aber ich muss sagen: Mir gefällt´s hier und ich hab mich auch richtig gefreut euch hier besuchen zu können. Vielleicht werde ich ja doch noch mal zum Stammgast ;-)
Wie kam es dazu, dass Du jetzt auf Tanjas Couch gelandet bist? Ich hörte, Ihr kanntet Euch von der Havva-Ausbildung – aber wenn ich mich recht entsinne, sind nicht alle, die dort mit Euch die Ausbildung zusammen absolviert haben, auch nach Berlin gekommen?!
Ja genau, ich hab Tanja bei der Fortbildung in Ulm kennengelernt. Zum Abschied haben wir dann ausgemacht, dass ich euch mal in Berlin besuchen komme, natürlich auch um euren Kleinen kennenzulernen. Tanja hat mir dann vorgeschlagen, dass ich ja dieses Mai-Wochenende kommen und dann gleich noch auf der Studioparty tanzen könnte. Ich hab mich natürlich sehr über dieses tolle Angebot gefreut und drum sitze ich jetzt heute hier.
Zuerst wollte auch noch eine weitere Fortbildungsteilnehmerin mitkommen, aber da ist leider was dazwischengekommen und somit hab ich mich dann halt alleine auf den Weg gemacht...
Du bist ja gleich aus 2 Gründen unser Gast gewesen – Du hast auf der Hayal-Studioparty zum 2. Geburtstag des Studios getanzt – ganz fantastisch, wie ich mal unbedingt anmerken möchte!! – und Du warst beim Djamila-Workshop am Tag danach – was hat mehr Spaß gemacht? Nee, war nur Spaß, Du musst Dich nicht entscheiden – aber hattest Du überhaupt noch Energie für den Workshop nach der Party? Immerhin gab es ja doch einigen Stress, viel Hektik, jede Menge Durcheinander und so einige Pannen insgesamt...?
Erst mal danke für dein Kompliment; ich betrachte mich ja eher immer mit sehr kritischem Blick...
Zum Glück muss ich mich jetzt nicht entscheiden, ob ich den Workshop oder den Auftritt besser fand (bin nämlich oft total "entscheidungsträge").In diesem Fall fand ich einfach beides supertoll und wenn´s um´s Tanzen geht, dann sind meine Energiereserven nahezu unerschöpflich (ich hoffe das kann ich mir so noch lange Zeit bewahren). Ich bin zum Glück auch ziemlich resistent gegenüber Stress und Hektik. (Mein Fahrlehrer sagte schon immer: "Eine Sache kannst du super - die Ruhe bewahren.") Somit haben mir die kleinen Pannen gar nichts ausgemacht und die einzige Unruhe war meine eigene Nervosität vor dem Auftritt (was ich wohl nie wede ausschalten können).
Und wie hast Du geschlafen im Hochbett, so knapp unter der Decke? Ich hoffe, Du konntest Dich in den wenigen Stunden und dieser vermutlich ungewohnten Schlafumgebung trotzdem etwas erholen?
Ich hab geschlafen wie ein Murmeltier ;-) Bin kein einziges Mal aufgewacht oder geweckt worden. Daher kann ich auch gar nicht sagen, ob es so weit oben für mich ungewohnt war, weil ich hab wirklich nicht mehr viel mitbekommen. Nach der Party war ich dann doch so müde, dass ich wohl im Augenblick des Hinlegens sofort eingeschlafen bin. Dafür konnte ich dann aber am Sonntag richtig erholt in den Tag starten.
Du tanzt ja jetzt schon eine ganze Weile, bist aber doch noch sehr jung – und wie ich vernommen habe, willst Du tänzerisch auch noch hoch hinaus – was (in Kurzform) hast Du eigentlich schon alles gemacht, was machst Du zur Zeit und was willst Du zukünftig tanzen?
Also so spektakulär ist das gar nicht, was ich bis jetzt so gemacht habe: Mit 8 Jahren hab ich in Ramira´s Studio in Augsburg mit Orientalischem Tanz angefangen. Ich kam eigentlich dazu, weil sich meine Mama gegen das Kinderballett gesträubt hat, ich aber unbedingt tanzen wollte...
Na ja, und dann bin ich 14 Jahre lang bei Ramira in den Unterricht gegangen. Erst die letzten zwei Jahre dort hab ich dann auch intensiv immer wieder Workshops bei anderen Dozenten besucht und bin mit meiner Freundin als Tanzduo Ta'Mima eigenständig aufgetreten. Schließlich kam ich dann zu Havva in die Fortbildung und hab daraufhin entschlossen mich von meiner alten Lehrerin zu trennen (was mir auch nicht leicht gefallen ist).Letztlich war diese Zeit, in der ich dann erstmal ohne feste Lehrerin war, aber auch ausschlaggebend für mein weiteres Tanzleben: Ich bin jetzt Mitglied im Egmodous-Ensemble von Momo Kadous, wo ich viele supernette und talentierte junge Tanzkolleginnen kennenlernen durfte. Unter anderem auch Mariam Habib, die ich als einen der am hellsten strahlenden Sterne der deutschen Orientszene sehe und von der ich schon sehr viel lernen konnte. Über die Fortbildung bei Havva bin ich auch dazugekommen mich intensiv mit anderen Tanzrichtungen, nämlich Jazz, Ballett und Modern zu beschäftigen. Dies hat mich dann letztendlich zu der Entscheidung geführt (und in diesem Fall war ich ausnahmsweise mal nicht "entscheidungsträge"), dass ich im Herbst eine professionelle zeitgenössische Tanzausbildung an der Iwanson-Schule in München anfangen werde. Du siehst also, dass bei mir tänzerisch noch viel in Bewegung ist und auch noch lange sein wird.
Sehe ich das richtig, dass Du gerne beruflich tanzen willst und damit dann auch Deinen Lebensunterhalt verdienen möchtest?
Mein absoluter Traum! Ich kann mir nichts vorstellen, was mein Leben mehr erfüllen und mich glücklicher machen würde. :-)
Na dann viel Erfolg bei der Verwirklichung dieser Pläne! Gut, aber was privateres – ich bin ja neugierig: was machst Du eigentlich, wenn Du nicht tanzt? Gibt es da noch andere Interessen?
Zugegeben - das Tanzen ist mein absoluter Interessenschwerpunkt, aber da ich in eine Zukunft als Tänzerin ja nicht hineingeboren wurde, musste und muss ich mich auch mit anderen Dingen beschäftigen (was ja nicht unbedingt schlecht ist). Ich hab nach dem Abi drei Jahre Biologie studiert und bin jetzt Bachelor-Biologin. Die Entscheidung, dass ich das Tanzen zu meinem Beruf machen will, hat mich aber letztlich dazu bewogen die Uni nach dieser Zeit zu verlassen.
Wie es der Zufall so haben will, wurde ich dann von einer Lehrerin an meinem ehemaligen Gymnasium gefragt, ob ich nicht für ein Jahr als Biolehrerin einspringen könnte (Lehrermangel in Bayern!). Da ich zwar nicht auf Lehramt studiert habe, aber schon immer eine Neigung für´s Unterrichten hatte (die Liste meiner Nachhilfeschüler ist lang), hab ich natürlich gleich zugesagt. Zudem kann ich das Geld natürlich gut für meine Tanzausbildung brauchen.
Somit bin ich jetzt noch bis zum Ferienbeginn Anfang August an der Schule und ab Herbst drück ich dann selbst wieder die (Tanz)Schulbank.
Mit Schule, Nachhilfe und Tanzen ist dann mein Alltag eigentlich schon ziemlich ausgefüllt und die wenige Zeit, die noch bleibt, widme ich dann Freunden und Familie (vor allem meinem 7 Monate alten Neffen), weil die sich sonst ziemlich vernachlässigt fühlen würden.
Obligatorische Frage auch an Dich – Naizah – was heißt das? Und wie bist Du zu diesem Namen gekommen?
Also den Namen hab ich mir ganz unspektakulär selbst ausgesucht, als ich zusammen mit meiner Freundin auch mal Auftritte über Onkel Ottos Geburtstag hinaus machen wollte. Ich hab damals nach einem Wort mit schöner Bedeutung gesucht, das man sich auch einigermaßen merken konnte. Meiner Information nach bedeutet Naizah "Sternschnuppe" und wie ich jetzt von Shalymar erfahren habe hat der Name bei richtiger Aussprache auch die Bedeutung "verträumte/verschlafene Augen", was mir auch gut gefällt.
Klingt hübsch! Und Dein richtiger Name? Ein Geheimnis, oder gibt es da noch keine strikte Trennung zwischen der Tänzerin und Tanjas aktuellem "Couch-Gast" – also Dir??
Wie du wahrscheinlich schon gemerkt hast, reagiere ich eher auf meinen richtigen Namen Nadine und wundere mich, wenn mich jemand mit Naizah anspricht. Ich weiß auch nicht, ob ich mich jemals daran gewöhnen will oder kann, oder ob ich nicht doch Nadine als Umgangsname z.B. für Schülerinnen und Kolleginnen behalten soll.
Du hast erzählt, dass Du zuhause eine Tanzpartnerin hast – was tanzt Ihr zusammen und seit wann?
Ich tanze mit meiner Partnerin genau genommen schon seit über 14 Jahren zusammen, weil wir nämlich gemeinsam in der Kindergruppe bei Ramira angefangen haben und dann sozusagen miteinander aufgewachsen sind. Das Tanzduo Ta'Mima haben wir dann aber erst 2007 gegründet und machen auch erst seitdem eigenständige Auftritte. Unser Repertoire entwickelt sich natürlich immer weiter und umfasst schon so einiges, was in der orientalischen Tanzszene beheimatet ist, also klassischer und moderner Raqs Sharqi, Trommelsolo, orientalische Folkloretänze, experimentelle Darbietungen...
Jetzt hätte ich doch fast vergessen, Dich auch mal zur Studioparty zu befragen – hast Du überhaupt etwas davon mitbekommen, oder war es zu hektisch und voll hinter der Bühne? Es waren ja zeitweise ne Menge Frauen auf engstem Raum dort "zusammengepfercht" ;-)
Na ja, die Umkleide war zum Teil wirklich randvoll, aber solange ich mich noch einigermaßen um mich selbst drehen kann, lass ich mich davon eigentlich nicht stressen. Man musste halt bisschen Platz machen, für die, die als nächstes am "Start" waren, aber allgemein war die Atmosphäre doch sehr angenehm. Ich hab ein paar Kolleginnen getroffen, die ich schon von Workshops kannte, und auch viele sehr nette Tänzerinnen neu kennengelernt. Bei einigen Darbietungen hab ich mir dann auch einen Platz vor dem Fernseher ergattert und die Liveübertragung angesehen. Somit hab ich dann doch einiges von der Show mitbekommen.
Hat es Dir trotzdem gefallen? Ich würde mich ja doch etwas ärgern, wenn ich irgendwo bei einer Show mitwirken würde und so gar nichts davon sehen könnte, weil ich in beiden Teilen HINTER der Bühne bleiben müsste, da ich in beiden Teilen jeweils einen Auftritt habe – wie ist das bei Dir?
Mmh, also um ehrlich zu sein - und hier muss ich jetzt wohl ein wenig der Egozentrik einer Tänzerin preisgeben - ist es einfach so toll auf der Bühne zu stehen, dass ich dafür dann gerne den Aufenthalt hinter den Kulissen in Kauf nehme. Wenn ich irgendwo im Zuschauerraum sitze, dann kribbeln mir sowieso meistens die Füße und ich würde am liebsten gleich aufspringen und mittanzen (wobei es natürlich schon auch Shows gibt, die mich absolut fesseln und ich mich dann sogar ans Atmen erinnern muss ;-) ). Für mich war es also rein gar nicht schlimm, dass ich die ganze Show nur hinter der Bühne war und abgesehen davon hatten wir ja auch den Luxus einer Liveübertragung, so dass ich dann doch das meiste auch sehen konnte.
Wie war überhaupt die An- und Abreise? So richtig viel hattest Du ja ansonsten schließlich nicht von Berlin, woraus sich aber gleich eine weitere Frage ergibt – wird man Dich in absehbarer Zeit denn mal wieder in Berlin sehen? Vielleicht auf einer Show, oder auch privater?
Also da ich so etwa 9 Stunden mit dem Nachtzug unterwegs war und nur einen Ruhesessel hatte, kann ich jetzt nicht gerade von angenehmer Reise sprechen, aber da bin ich ja selbst Schuld, wenn ich zu so unwirtlichen Zeiten fahren muss. Außerdem kann ich mich echt nicht beschweren, denn ich wurde dann ja auch noch von Tanja und dir vom Bahnhof abgeholt bzw. hingebracht.
Ich werde den ganzen Aufwand wohl auch noch öfter betreiben, denn sooo weit weg ist Berlin nun auch wieder nicht :-D Spätestens zu Basar Oriental Anfang 2010 plane ich wieder zu kommen. Kann aber durchaus sein, dass ich auch schon vorher nochmal da bin.
Jetzt auch wieder an Dich die Frage auf Ehre und Gewissen – was hat Dir gut gefallen, bei Deinem Besuch in Berlin?
Oh je, solche Fragen sind immer so schwierig zu beantworten und ich werde dem jetzt bestimmt nicht gerecht, aber ich zähl einfach mal die Sachen auf, die mir momentan in den Kopf kommen - also eine unvollständige Sammlung: Einmalig - und dafür möchte ich mich auch noch mal herzlichst bedanken - war die Gastfreundschaft, die Tanja und du mir entgegengebracht habt. Eine super Versorgung und eine so freundliche Unterkunft - da konnte man sich ja nur wie zu Hause fühlen.
Abgesehen davon, hab ich mich natürlich auch sehr gefreut, Tanja wieder zu sehen und dich und Rayk Eliann kennenzulernen.
Richtig toll fand ich auch die freundliche Atmosphäre bei euch im Studio und auf diesem Weg möchte ich gleich noch viele liebe Grüße an das ganze Hayal-Team mitschicken.
Es war auch schön bekannte Gesichter wieder zu sehen und neue Bekanntschaften zu schließen. So hab ich zum Beispiel am Sonntag beim Workshop ganz zufällig eine Tänzerin wieder getroffen, die ich letztes Jahr in Berlin kennengelernt habe, zu der ich aber sonst keinen weiteren Kontakt hatte.
Ja und dann hat es mich natürlich auch gefreut, dass ich Djamila kennenlernen durfte und den Sonntag dann noch für den tollen Workshop nutzen konnte.
Und bitte genauso ehrlich – was war nicht ganz so toll, dass Du es so noch mal erleben wollen würdest?
Mmh, also das ist jetzt wirklich schwierig und ich befürchte, dass das die einzige Frage bis jetzt ist, die ich dir nicht beantworten kann. Ich weiß ja, dass Kritik wichtig ist und ich halt mich da auch nicht absichtlich zurück, aber mir fällt selbst bei anstrengendem Nachdenken nichts Nennenswertes ein - Außer vielleicht, dass ich gerne noch länger geblieben wäre ;-
Ohh, dankeschön, sowas hört man ja besonders gerne!
So, mehr Fragen fallen mir gerade nicht ein, aber wenn Du irgendetwas erzählen möchtest, etwas loswerden, meckern, aber auch loben möchtest, dann hast Du jetzt die Gelegenheit dazu:
Vielleicht nur noch mal ein ganz großes Dankeschön an alle, die mich so freundlich in Berlin empfangen haben, mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen. :-)
Tja, wenn dann heute nichts mehr zu erzählen wäre, danke ich Dir ganz herzlich für das Interview, verbleibe mit ganz lieben Grüßen aus Berlin nach Augsburg und würde mich sehr freuen, Dich irgendwann mal wieder auf Tanjas Couch zu begrüßen.
Die Freude ist ganz meinerseits!
Das Interview wurde - wie immer - (nachträglich per e-Mail) geführt von Oliver - dem Mann von Tanja
Interview: Gabriella
Hallo Gabriella und willkommen auf Tanjas Couch!
Hallo Tanja, hallo Oliver. Ist gemütlich auf eurer Couch ;-)
Das freut mich, dann können wir ja loslegen! Habe ich das richtig verstanden? Das ist Dein erster Besuch in Berlin?
Ja, da stimmt. Es kam immer irgendetwas dazwischen und so hat es ein bisschen gedauert bis ich mal in der Hauptstadt gelandet bin. Umso mehr freue ich mich, dass es nun geklappt hat.
Du hattest nicht gerade viel Zeit, Dich hier ein wenig umzusehen - Du bist ja quasi aus dem Zug ins Studio gefallen und nach dem letzten Workshop schon wieder in den Zug zurück gestiegen - darf ich fragen, warum Du so in Eile gewesen bist?
Ich organisiere mir eigentlich immer meine Workshops zeitlich eng *lach*. Ich sollte wirklich mal ein wenig mehr Zeit einplanen, um etwas von den Städten mitzubekommen, wo ich gerade bin. Leider ist es aber so, das ich bis Freitagabend in meinem Studio Unterricht gebe und wenn ich dann Samstags irgendwo in Deutschland sein muss, dann muss ich mich eben sputen.
Und wie kam es überhaupt zur Einladung einen, zwei, bzw. gleich 3!! Workshops in nur 2 Tagen zu halten?
Oh, Tanja und ich haben uns persönlich kennen gelernt, bei einem Tribal Projekt, was ich bei Djamila unterrichtet habe. Da hatte sie mich angesprochen und wir haben dann gemeinsam überlegt, was am sinnvollsten ist in das Wochenende zu packen.
Eine fast schon obligatorische Frage an dieser Stelle mal wieder - ich bin ja immer noch neugierig - Gabriella ist Dein richtiger Name, der auch im Ausweis steht, oder trennst Du streng zwischen der Tänzerin Gabriella und der privaten - hmm - Gabriella?
Ein klares Jein *grins*. Gabriele ist mein richtiger Name, den ich lange Zeit nicht mochte, weil er mir viel zu brav klang. Mittlerweile hat sich das geändert und ich kann mit ihm gut klar kommen. Zu Beginn meiner Tanzzeit hatte ich mir einen anderen Namen ausgesucht, aber er fühlt sich nicht an wie ich. Und so habe ich bei einem meiner ersten großen Workshops, die ich selbst besucht habe mit einer Mitschülerin darüber gesprochen (das war 1991) und sie war ganz erstaunt, das ich nicht einfach Gabriella nehme. Und sie hatte Recht, es ist meine künstlerische Seite und ich brauche keinen orientalisch klingenden Namen, um ich zu sein. Allerdings kommt ein zweiter Name dazu, was den Tribal Style angeht: Sharifa. Da ich die Sharifa von Neas Tribal bin (die Stammesälteste), werde ich auch so angesprochen und das geht auch für mich klar und fühlt sich auch an wie ich.
Du bist ja schon einige "Tage" im Geschäft, dein eigenes Studio betreibst Du ebenfalls schon ein wenig länger - bist Du auch so ein Workaholic, wie Tanja, die neben dem Unterricht im Studio HAYAL, den regelmäßigen VHS-Kursen und ihrem "Montags-Gruppen-Unterricht" noch einem "bürgerlichen" Beruf nachgeht, oder lebst Du inzwischen komplett vom Tanz?
Nun, ob ich ein Workaholic bin weiß ich nicht, aber ich merke, ich bin ein kleiner Perfektionist, vor allem was das Vermitteln bei Workshops und den regulären Unterricht angeht. Ich will immer soviel wie möglich vermitteln, mit auf den Weg geben und muss da manchmal aufpassen, das ich niemanden überrolle *g*. Und zu deiner Frage, ich lebe vom und für den Tanz und bin sehr froh und dankbar das ich diesen wunderbaren Beruf leben kann.
Du hast im Studio 3 Tribal-Workshops gegeben - wie ich von den Teilnehmerinnen hörte, hat es ihnen sehr gut gefallen!! - beschäftigst Du Dich ausschließlich mit ATS, oder gehört auch Tribal-Fusion zu Deinem Repertoire?
Nun ATS ist mein Steckenpferd, mein absolutes Lieblingskind, weil es so unendlich viele Möglichkeiten bietet, die leider von vielen gar nicht wahrgenommen oder ausgeschöpft werden. Aber ich mag auch Tribal Fusion und unterrichte es, habe da eine eigene Gruppe und ein Projekt. Außerdem lässt auch Neas Tribal kleine Fusion-Einflüsse in ihren Stil mit einfließen.
Natürlich möchte ich auch wieder was wissen, was abseits der Workshops - also im privateren Teil passiert ist - allzu viel Zeit dafür war ja nicht, wie wir oben schon festgestellt haben. Du wurdest ja in ein etwas ungewöhnliches Stück Tanzkultur "entführt" - war das denn überhaupt ein passender Ausklang nach dem ersten, doch recht langen Workshop-Tag?
Ich fand und finde alles sehr spannend hier in Berlin und beneide euch um die Möglichkeiten hier verschiedenes einfach mal so eben anzugucken. Für mich war das sehr interessant zu sehen, wohin sich manche Tänzerinnen, die eigentlich schon sehr, sehr lange in der orientalischen Tanzszene sind, entwickeln. Wer welche Wege für sich geht. Es wäre sicher nicht mein Weg es so darzustellen, aber ein interessanter Einblick war es auf jeden Fall und besonders habe ich mich gefreut, Glenda da so überraschend zu treffen. Und das Essen danach war dann lecker und nach dem langen Tag der richtige Abschluss.
Damit Du auf "Tanjas Couch" überhaupt sitzen konntest, musstest Du danach noch zu uns nach Hause kommen - an den Rand Berlins - eine halbe Weltreise also. Am Sonntag ging es dann aber auch schon wieder früh los - hast Du trotzdem einigermaßen gut geschlafen, oder haben Dich die Flugzeuge wach gehalten?
Ich habe wunderbar geschlafen, bin sehr froh, dass ich bei euch nächtigen konnte. Und es hat mir gezeigt, was alles Berlin ist. Ich hatte ja vorher überhaupt kein eigenes Bild von der Stadt.
Es war ja ein bisschen schade, dass so wenig Zeit zum Quatschen übrig war, daher die Frage - ist damit zu rechnen, Dich mal irgendwann wieder auf Tanjas Couch zu begrüßen, oder "hat´s Dir gereicht"? ;-) Also wenn es nach den Workshopteilnehmerinnen geht, dann darfst Du bestimmt schon bald wieder hierher kommen - aber genaue Pläne dafür gibt's vermutlich noch nicht, oder?
*lach* ...mir gereicht?? Nee, keineswegs. Ich komme gerne wieder und ich würde mir auch gerne da noch einen freien Tag dazu packen, um mehr in Berlin reinzuschnuppern. Und die Mädels vom Workshop waren so herzlich und nett, die hab ich direkt ins Herz geschlossen (euch beide natürlich auch *g*).
Und ja, es ist in diesem Jahr noch etwas geplant, aber noch sind nicht alle Details geklärt - wenn es dann soweit ist, dürft ihr mich wieder beherbergen, wenn ihr mögt. Und dann ist ja euer Familienleben ein wenig anders. ;-)
Abschließend noch die beiden "Ehrlichkeitsfragen": was hat Dir besonders gefallen, bei Deinem kurzen Aufenthalt?
Berlin wenigstens mal kurz selbst zu sehen (ja, ich weiß, viiiel zu kurz...). So nett und offen aufgenommen und behandelt worden zu sein. Und die Herzlichkeit und Freude der Workshopteilnehmerinnen. Oh... das Studio... hätte ich fast vergessen... ist wunderschön!
Und was könnte man fürs nächste Mal vielleicht besser machen? Bitte kein Blatt vor den Mund nehmen, sonst lässt es sich ja nicht ändern!! ;-)
Ach herrje... da muss ich lange überlegen... Von eurer Seite gab es da gar nichts, von meiner Seite... mehr Zeit mitbringen.
Hmm, momentan fallen mir gar keine weiteren Fragen ein - möchtest Du vielleicht noch was loswerden, erzählen, oder vielleicht über irgendetwas mal meckern? ;-))
Ich freue mich, das Berlin endlich den Tribal entdeckt, wenn auch, ich denke etwas mentalitätsbedingt, eher den Tribal Fusion. Ihr habt hier viel Potential und wirklich tolle Tänzerinnen und Talente. Ich freue mich, wenn ich wieder herkommen darf. Und nochmals vielen Dank für die liebevolle Aufnahme und Betreuung.
Tja, dann danke ich für das Interview und viele lieben Grüße aus Berlin nach Dillenburg!
Gern geschehen und die Grüße gehen herzlichst zurück! Berlin..., ich komme wieder!
Das Interview wurde (nachträglich per e-Mail) geführt von Oliver - dem Mann von Tanja
Interview: Tiziana
Hallo Andrea! Da dies hier ja eine ganz private Webseite ist, bin ich mal so frei, Dich mit Deinem bürgerlichen Namen anzusprechen – ist das ok, oder hätte ich das besser nicht tun sollen?
Kein Problem, so schrecklich ist der Name ja nicht - obwohl, Tiziana als Vorname wäre doch auch ganz hübsch, oder?
Stimmt! ;-)
Solange, wie wir uns schon kennen, hättest Du glatt die Erste auf "Tanjas Couch" sein können – warum hat das eigentlich bisher noch nie geklappt, mit nem Besuch hier in Berlin?
Das stimmt, wir kennen uns schon ewig..., aber Berlin ist ja leider nicht gerade um die Ecke (zumindest von Essen aus gesehen) und irgendwie waren die Urlaube immer anderweitig verplant - ehrlich gesagt hat Ägypten mehr gezogen...
Ägypten? Ohh, das kann ich gut verstehen, da wäre ich auch schwach geworden!
Wenn ich mich recht erinnere, hätte Tanja Dich schon 2007 gerne für die Eröffnungsparty des HAYAL "engagiert" – leider hat das damals ja nicht geklappt und auch diesmal wäre es beinahe nicht dazu gekommen – was stresst Dich denn so in Deiner Heimat, dass Deine Zeit so arg knapp bemessen ist?
Ich hab ja leider in meinem bürgerlichen Leben noch so einen kleinen lästigen Nebenjob als stellvertretende Leiterin der Buchhaltung einer nicht gerade kleinen Firma und der hat leider verhindert, dass ich letztes Jahr bei der Eröffnung da war - euer Termin lag leider mitten in unserem Halbjahresabschluss und dann noch Freitags - da konnte ich einfach nicht weg. Zu eurem 1-jährigen hatte ich dasselbe Dilemma, aber dann habt ihr die Veranstaltung auf Samstag gelegt und so hat´s diesmal geklappt...
Was sagst Du überhaupt zu Deiner "alten" Tanzpartnerin? Gibt selber Unterricht, hat inzwischen ein eigenes Studio eröffnet und ist auch sonst in Sachen Tanz sehr aktiv – war das klar für Dich nach ihrem Weggang aus der alten Heimat, oder bist Du eher überrascht?
Das mit dem Unterrichten war nicht wirklich überraschend (das versucht wohl jeder von uns - mit mehr oder weniger großem Erfolg); die Estoda-Ausbildung bei Said el Amir fand ich sehr gut und konsequent und damit war dann die Eröffnung eines eigenen Studios praktisch vorprogrammiert - so eine Ausbildung macht man eigentlich nicht, wenn man sie nicht verwerten will.
Wenn man dann noch das Glück hat, ein passendes Pendant für die Arbeitsteilung zu finden und auch den richtigen Partner (und die Unterstützung) hat, muss es einfach klappen. Ich hoffe nur, dass beide Mädels sich damit nicht übernehmen - ich meine Beruf und Zweitberuf und Haushalt (und vielleicht später mal Kinder) - das ist ziemlich schwer zu vereinbaren - ganz davon abgesehen, dass es ein ziemlich hartes Brot ist, vom Tanzen zu leben.
Wem sagst Du das!?! Keine Frage!
Du hast auf der Geburtstagsparty des Tanzstudios selbst getanzt – wie fandest Du denn die kleine Feier insgesamt? Hat es Spaß gemacht und hast Du selbst überhaupt etwas davon gehabt, oder war es Stress pur?
Null Stress (bis auf die Fahrerei im ICE, aber da sitzt man ja eigentlich auch nur rum...), viel Spaß, nette Leute, gute Stimmung, für eine Studioparty zum großen Teil ein wirklich sehr gutes Niveau.
Durch den Fernseher in der Umkleide bekam man fast alles mit von der Show - gute Idee.
(Fand ich auch, muss ich mal ganz unbescheiden feststellen. Aber ich finde es auch bei großen Shows ziemlich schade, dass die Tänzerinnen und Tänzer selbst von dieser nahezu nichts mitbekommen und das sollte bei uns anders sein!)
Bei euch zu tanzen, hat mir viel Spaß gemacht - ich hoffe, es hat euch auch ein bisschen gefallen...
Aber selbstverständlich hat es das!!
Die nächste Studioparty soll 2009 im Mai stattfinden - könntest Du Dir vorstellen, wieder mit dabei zu sein? Als Zuschauer, oder vielleicht sogar wieder als Tänzerin?
Kommt auf den Termin an - die ersten 4-10 Tage im Monat bin ich grundsätzlich in den Monatsabschluss eingebunden, kann also nicht so gut weg von der Arbeit. Wir haben auch bis jetzt noch keinen Urlaub für 2009 geplant und da ich ja weiß, dass die Studioparty im Mai stattfinden soll, würden wir wohl wenn möglich ein paar Tage mehr in Berlin einplanen - dann wäre bei Bedarf von Eurer Seite vielleicht auch Zeit für Workshop(s).
Wenn ich wieder tanzen soll - auch kein Problem. Ich komme gern, wenn ihr mich noch mal wollt.
Na warten wir mal ab, was sich ergibt - für Show und Einladungen sind ja dann doch Tanja & Sandra zuständig...
Mal ne Frage bezüglich Deiner tänzerischen Laufbahn – was machst Du derzeit überhaupt? Du unterrichtest, wie ich mitbekommen habe – gibst Du auch Workshops? Oder kann man Dich demnächst vielleicht auf irgendeiner Show oder Feier bewundern?
Ja, ich unterrichte in Essen in einem kleinen, kuscheligen Sportstudio. Alles ist sehr familiär und meine Mäuse und ich fühlen uns dort sauwohl. Workshops biete ich auch an, aber da es schon relativ schwierig ist, Schülerinnen (oder auch Schüler) zu finden, die es richtig lernen und sich auch quälen wollen, ist es entsprechend schwierig, Workshops voll zu kriegen.
Und was Auftritte angeht, so bin ich leider durch eine langwierige Verletzung im rechten Arm etwas gehandicapt, sodass alles, was einen Auftritt spektakulär und interessant macht (wie 3-fach/ 2-fach Schleier, Wings, Stock oder Säbel) mir momentan ziemliche Schmerzen bereitet. Das bedeutet leider erhebliche Einschränkungen beim Training und daher mache ich auch nicht so viele Auftritte.
Außerdem ist hier die Konkurrenz mindestens so groß wie in Berlin und das Geld leider immer knapper - will sagen, gute Privatauftritte sind selten. Und leider höre ich oft auch "die machen doch alle dasselbe" oder "die wackeln doch nur mit dem A..." - es treten eben viele schlechte Tänzerinnen auf und die vermiesen es den Leuten gründlich, bei der nächsten Feier wieder eine Tänzerin zu engagieren.
Und ein Freund von großen Shows / Veranstaltungen (zumindest um dort zu tanzen) war ich eh nie...
Hinzu kommt, dass ich leider keinen internet-mäßig versierten Partner habe, der mir eine Website einrichtet oder sie pflegt - also kann man mich übers Internet auch nicht finden.
Werbung / Inserate über die Zeitung sind nach meiner Erfahrung nur teuer, aber völlig witzlos.
Die beste Werbung sind Leute, die einen beim Auftritt gesehen haben und begeistert waren - die kommen (vielleicht) wieder auf einen zu.
Apropos Show – Du hast ja selbst bereits eine Show organisiert – die "Orientalische Nacht" - die aber leider nach 2 doch recht erfolgreichen Jahren irgendwie eingestellt wurde – kann man damit rechnen, dass Du es irgendwann wieder einmal versuchen wirst? Vielleicht mit anderen Partnern?
Nein - eine Fortsetzung ist nicht in Sicht! Und das mit dem "erfolgreich" ist auch relativ.
Vielleicht ist das potentielle Publikum einfach zu "satt" - die kommen meist nur zu größeren Veranstaltungen wie zur "Orienta", der Showgala von Leyla oder "Up to dance" in Scharen.
Tanzt Du eigentlich noch in einem Ensemble oder einer Gruppe?
Nein - wobei ich zugeben muss, dass die Jahre in Leyla Jouvanas Showgruppe interessant waren, ich habe einiges gelernt, aber letztlich war ich eigentlich immer mehr Solistin als eine Gruppentänzerin.
Hinzu kommt, dass das Eingebundensein in ein Ensemble mich zeitlich zu sehr bei eigenen Projekten einschränken würde.
Der Tanz mit einer Partnerin wie Tanja hat mir echt viel Spaß gemacht, aber es müssen beide dasselbe Niveau und denselben Ehrgeiz haben - und das ist schwer zu finden.
Hmm, momentan fallen mir gar keine weiteren Fragen ein – möchtest Du vielleicht noch was loswerden, erzählen, oder vielleicht über irgendetwas mal meckern? ;-)
Da geht's mir genauso - mir fällt nix zu meckern ein!
Auch zu erzählen hab ich sonst nix!
Tja, dann danke ich für das Interview und viele Grüße aus Berlin nach Essen!
Liebe Grüße zurück aus Essen
Deine Andrea (Tiziana)
Das Interview wurde (nachträglich per e-Mail) geführt von Oliver - dem Mann von Tanja
Interview: Djamila
Hallo Djamila, herzlich willkommen auf "Tanjas Couch" - ich komme mir übrigens gerade ein wenig wie ein Talkmaster vor - aber zu Dir: Du warst überrascht, als ich Dir erklärte, dass ich Dich gerne "interviewen" möchte - sowas müsstest Du doch eigentlich gewohnt sein?
Na ja, Interviews kenne ich schon, aber "Tanjas Couch" bisher noch nicht - Coole Idee!
Ohh Danke!!
Was Dich nach Berlin geführt hat, brauche ich diesmal ja nicht zu fragen – Du hast 2 Workshops im Hayal – dem Tanzstudio von Amira & Shalymar gegeben – aber wie ist es dazu gekommen?
Shalymar kannte ich ja schon von der jomdance-Ausbildung von Said el Amir - wir waren beide im 1. Ausbildungsgang 2006/2007 in Offenbach. Amira habe ich erst per e-mail und dann bei meiner Studio-Eröffnung im Juli 2007 kennengelernt. Das Hayal und die Orient Academy sind ja fast zeitgleich eröffnet worden und wir haben uns über viele Dinge ausgetauscht. Amira war dann auch einige Male bei Tribal-Workshops bei mir im Studio. So kam der Kontakt zustande und ich empfehle das Studio Hayal als Adresse für guten Unterricht in Berlin immer gerne weiter.
Du leitest ja selbst ein Studio – ist es eigentlich ein großer Unterschied, einen Workshop im eigenen, oder einem fremden Studio zu halten? Wenn ja – was ist so anders?
Ja, das ist teilweise schon ein großer Unterschied! In der Orient Academy arbeiten wir ja nach einem bestimmten Konzept, so ist z.B. das Warm-up von Said el Amir. Der Unterricht ist nach dem ESTODA ® -System aufgebaut und es fließen auch viele Unterrichtsinhalte von jomdance mit in den Unterricht ein. In anderen Studios werden oft ganz andere Schwerpunkte gesetzt, und dann müssen sich die Teilnehmerinnen erst auf meinen Unterrichtsaufbau einstellen und ich als Dozentin meine Arbeitsweise darauf abstimmen.
Im Hayal habe ich mich aber als Dozentin gleich zu Hause gefühlt, weil Amira und Shalymar ja durch den gemeinsamen tänzerischen Background (Estoda, jomdance etc.) eine ganz ähnliche Arbeitsweise und Unterrichtsaufbau haben und ich dadurch gleich voll loslegen konnte. Das ist natürlich der Idealfall, wenn man so auf derselben Wellenlänge liegt.
Bist Du eigentlich gerne unterwegs? Also beruflich meine ich jetzt. Um Workshops zu geben, oder selber teilzunehmen oder was es sonst noch für Gründe dafür gibt?
In Sachen Reisen bin ich ein eigentlich ein typischer Schütze und daher meist sehr gerne unterwegs, auch wenn es zeitweise etwas stressig ist. Man lernt viele interessante Leute kennen und macht tolle Erfahrungen, die mich auch in meiner persönlichen Entwicklung sehr weitergebracht haben. Aber ich freue mich auch immer wieder nach Hause zu kommen.
Dabei fällt mir ein - Dir ist meine DVD-Sammlung ja scheinbar sofort aufgefallen und Du hast mich direkt auf SF angesprochen – interessierst Du Dich selbst auch für Science Fiction und Fantasy?
Die DVD-Sammlung ist ja praktisch nicht zu übersehen und Science Fiction finde ich klasse. Ich bin mit Serien wie Raumschiff Orion und Raumschiff Enterprise groß geworden und liebe Filme wie Star Wars etc. Für einen echten Fan & Trekkie weiß ich aber viel zu wenig.
Kann es sein, dass Dich etwas bei uns zuhause besonders erfreut hat – mal abgesehen davon, dass Du die "Ehre" hattest, in der Einflugschneise des zukünftigen "Airport BBI" zu schlafen... ;-)?
Ja, das ihr Katzen habt natürlich! Und dass sie bei Euch auch ins Schlafzimmer dürfen. Den Airport habe ich dagegen gar nicht bemerkt.
( Leider ist eine - Isis - gerade gestorben, so dass nur noch eine Katze übrig ist :-(. )
Aber geschlafen hast Du trotz Lärm gut?
Welcher Lärm? Ich wohne in der Einflugschneise des Frankfurter Flughafens, dagegen ist es bei Euch in Berlin nachts totenstill *lacht*
Und hast Du des Nachts denn den erhofften "Besuch" bekommen? ;-)
Nein, für die Katzen war ich als Übernachtungsgast wohl leider zu uninteressant. Das nächste Mal muss ich wohl mit Tricks arbeiten und ein paar Katzen-Leckerlis einpacken!
Na da bin ich mal gespannt! ;-)
Nun wieder die ganz private Frage - Djamila ist nicht Dein bürgerlicher Name, oder? Gibst Du diesen hier preis, oder bleibt der Dein Geheimnis?
Mich kennen und nennen alle nur Djamila - selbst mein Mann nennt mich so. Anders bin ich es gar nicht gewohnt. Mein bürgerlicher Vorname ist nur meinen Eltern und Geschwistern vorbehalten und da ist es für mich ok und passt.
Noch eine Frage zu den Workshops – könntest Du Dir vorstellen, mal wieder in Berlin für tänzerische Weiterbildung zu sorgen?
Aber immer gerne! Der Termin für 2009 steht ja bereits fest und ich freue mich sehr darauf, dann auch bei der Studio-"Jubiläums"-Party dabei zu sein.
Und nun wieder die Frage auf Ehre und Gewissen ;-) : was hat Dir besonders gefallen bei Deinem Besuch hier in Berlin?
Die mega-großen Milchkaffee-Tassen zum Frühstück!
Und was eher nicht? Aber nicht schummeln, sonst kann man es ja nicht besser machen, wenn Du vielleicht wieder mal hierher kommst... ;-)
Dass die Männer bei Euch länger brauchen als die Frauen, um sich "ausgehfein" zu machen *grinst frech*
Ähhm - also MICH kannst Du damit doch sicher nicht meinen, oder??
Und möchtest Du noch was unerfragtes loswerden, was Dir auf der Zunge liegt, oder Du schon immer mal erzählen wolltest? Und keine Angst, dass es zu lang werden würde – ich kann ja einfach noch ein paar Fotos auf der Seite unterbringen, wenn der Text umfangreicher werden sollte... ;-)
Ich möchte mich einfach für die gute Zusammenarbeit bedanken und sagen, dass ich mich glücklich schätze, solche Kolleginnen wie Amira und Shalymar zu meinem persönlichen Netzwerk zählen zu dürfen. Das Hayal ist ein wunderschönes Studio mit einer tollen Atmosphäre. In jedem Detail spürt man die Liebe, den persönlichen Service und das Engagement von Shalymar und Amira in ihre Räumlichkeiten und das Drumherum. Kurzum ein Ort, an dem man sich einfach wohl fühlt und an dem man immer wieder gerne zurückkommt.
Dann danke ich Dir für das Interview, Deine Zeit, Deinen Besuch und auch dafür, dass ich an einem der Workshops teilnehmen durfte, auch wenn er weit über meinem tänzerischen Level lag. Es war zwar ziemlich anstrengend, aber hat trotzdem viel Spaß gemacht!
Liebe Grüße aus Berlin!
Ich danke Dir, dass Du beim Workshop dabei warst! Mir hat es ebenfalls sehr viel Spaß gemacht und mich gefreut!
Das Interview wurde (nachträglich per e-Mail) geführt von Oliver - dem Mann von Tanja
Interview: Amira Mona
Hallo Amira - jetzt haben wir hier gleich 2 Amiras:Mona & Almaas - wäre es ok, wenn ich Dich mit bürgerlichem Namen anspreche, also einfach Monika?
Klar, das ist mir eh lieber. Schließlich sitze ich ja auch nicht auf "Amiras Sofa" sondern auf "Tanjas Couch". Ich trenne in die Tänzerin Amira und die Privatperson Monika. Und selbst als Dozentin bevorzuge ich Monika. Amira Mona gibt´s nur auf der Bühne. :-)
Eigentlich sollte ja alles ganz anders ablaufen, als es nun tatsächlich gekommen ist - bist Du sehr enttäuscht darüber?
Nein, nicht wirklich. Ihr habt mich mit eurer Gastfreundschaft und dem tollen gestrigen Abend voll und ganz entschädigt.
Klar, ein voller Workshop wäre nett gewesen und ich war schon gespannt, ob Berliner Schülerinnen wohl anders sind als Münchner. Aber so haben wir einfach das beste daraus gemacht und Berlin ist ja immer eine Reise wert.
Da frage ich doch mal ganz direkt:was denkst Du, woran hat es gelegen? Braucht hier niemand mehr Unterricht? Sind alle so gut, dass sie schon alles wissen? Oder war nur die Werbung zu unscheinbar, falsch ausgerichtet, oder einfach zu kurzfristig?
Dass die Berliner Szene unberechenbar ist, hab ich schon öfter gehört. Nun hab ich es eben am eigenen Leib mitbekommen. Kann sein, dass Anya Naima schon viel abgefangen hat, sie war ja erst kürzlich mit Tribal hier und hat hier einfach einen gewichtigeren Namen. Kann auch sein, dass die Berliner eher auf Fusion abfahren. Man kann das nie genau sagen und ich erlebe es auch in meiner bayrischen Heimat hin und wieder, dass ein WS abgesagt werden muss und der Nächste dann überbucht ist.
Frage an beide Amiras - bzw. Monika & Tanja:war es trotzdem ein Erfolg?
Also für mich war es ein Erfolg, ich habe euch kennen gelernt und wir hatten eine sehr schöne Zeit. Der gestrige Abend im "Madi" (gemeint ist das "Madi - Zelt der Sinne") war ein Traum und auch der tänzerische Austausch mit Tanja war sehr lohnend für mich. Ich hoffe, Tanja ging es ähnlich?
Zurück zu Dir, Monika:ich greife Tanja einfach mal voraus - könntest Du Dir vorstellen, trotzdem irgendwann mal wieder nach Berlin zu kommen und einen Workshop anzubieten, auch wenn man nie weiß, ob es dann anders laufen wird?
Natürlich kann ich mir das gut vorstellen. Vielleicht läuft es dann besser.
Ich liebe Berlin und vielleicht ergibt sich ja auch zusätzlich mal eine Möglichkeit mit 1-2 meiner Gruppenfrauen auf einem Fest zu tanzen – das wäre super. Lass uns einfach mal ein paar Monate warten.
Wie es aussieht, war Dein Besuch auch für Dich ein wenig informativ?
Ja, wie schon gesagt, die Gespräche über die Szene hier, über den Tanz im Allgemeinen, über ESTODA ® und natürlich über "Tribal" waren sehr informativ – auch für mich.
Aber in Sachen "Tribal", konntest Du sicher keine neuen Infos mehr erhaschen? Oder liege ich da jetzt falsch?
Na ja, nicht so direkt, eher um ein paar Ecken. Wenn Tanja mir dann zu einer Bewegung oder einem Kommando gezeigt hat, wie sie es bei anderen Dozentinnen gelernt hat, habe ich einfach gemerkt, dass ich nicht so falsch liege mit meinen Eigenkreationen. Viele Dozentinnen entwickeln ihre eigenen Systeme, angelehnt an FCBD – und diese Systeme sind oft sehr ähnlich. Einfach nur, weil eine gewisse Logik dahinter steckt.
Und nun wieder die Frage auf Ehre und Gewissen ;-) :was hat Dir besonders gefallen bei Deinem Besuch hier in Berlin?
Der Abend im "Madi" – ein Traum aus 1001 Nacht.
Und was würdest Du lieber nicht mehr so erleben? Aber bitte ganz ehrlich!! ;-)
Keine Angst, das hat nichts mit Euch zu tun ;-)
Nie wieder Berlin Tegel!!! Lieber fliege ich mit Germanwings nach Schönefeld (was ja auch in eurem Interesse wäre). Es ist eine Schande für unsere Hauptstadt, ich habe außer "Charled de Gaule" noch nie so einen unorganisierteren Flughafen erlebt. Das war nun schon das 2. Mal, also kein Zufall. Schlecht ausgeschildert, lange Schlangen, unfreundliches und trödelndes Personal.
(Anmerkung im Nachhinein:Der Rückflug war eine Katastrophe, hätte ich beinahe nicht mehr geschafft, weil die Automaten defekt waren, man von einem Schalter zum anderen geschickt wurde und dann ewig in der Schlange warten musste.)
Danke für Deine Zeit, für Deinen Besuch, die vielen Informationen und neuen Eindrücke und vielleicht sitzt Du ja irgendwann wieder einmal auf Tanjas Couch... ?!?!
Ja, gerne, haltet mir ein Plätzchen warm. Und wenn Ihr mal in München seid, gibt’s auch ein Plätzchen an Monikas Esstisch.
;-)
Plätzchen? Oh, sehr gerne - woher weißt Du, dass ich so gerne nasche??
;-)
Das Interview wurde (nachträglich per e-Mail) geführt von Oliver - dem Mann von Tanja
Interview: Sibel Nefa
Hallo Sibel - oder muss es richtig immer Sibel Nefa heißen?
Nein *lach* Sibel ist schon richtig.
Leider ist uns die Idee zu spät gekommen, sonst hätten wir mit Deinem Besuch in Berlin bereits "Tanjas Couch" ins Leben rufen können. Na ja, aber es scheint ja nun doch noch mit dem Interview einer der bekanntesten Frauen der deutschen(?) OT-Szene zu klappen...
Die erste Frage also - was hatte Dich damals nach Berlin gelockt? Und wie wars?
Ich liebe Berlin und Berlin ist dank der Bahn von Braunschweig nur noch etwas mehr als 1 Stunde Fahrtzeit entfernt. Nun, dieses mal hatte mich Rachel Brice nach Berlin gelockt, bzw. ihre Seminare. Und Amira Almaas war so lieb und hatte mir angeboten bei ihr zu übernachten, was ich gerne für eine Nacht angenommen habe. Die Seminare bei Rachel waren für mich "durchwachsen" von supergut bis naja. Das Klönen mit Amira, Shalymar (Amiras Tanzfreundin) und Amiras Mann Oliver war eine schöne Abrundung des Ganzen.
PS:Übrigens:man denke, man glaubt es kaum, aber trotz hartem Workshops bei Rachel Brice, haben wir noch bis weit nach Mitternacht zusammen gesessen und gequatscht...
Und woher kennst Du Tanja? Man übernachtet ja selten bei völlig Fremden...
Ich kenn Amira aus Bauchtanz Foren. Persönlich hatte ich bis zu diesem Wochenende leider noch nicht das Glück mit ihr zu reden. Somit war sie für mich nicht ganz fremd. Aber dieses hat sich geändert und ich bin sehr froh darüber und ich hoffe wir treffen uns öfter.
Ich hoffe, Du hast damals trotz Flugverkehr halbwegs gut schlafen können? Schönefeld ist ja doch relativ nahe gelegen...
Welchen Flugverkehr? ;-) Nee, im Ernst, ich habe davon nichts mitbekommen.
Ich bin neugierig - Sibel Nefa – bedeutet was?
Sibel ist ein türkischer Name und Nefa kommt aus dem Alt-Ägyptischen (laut eines ägyptischen Sprachforschers). Im Libanon ist er ein Gericht ;-)
Gänzlich andere Frage – es hat sich herausgestellt, dass Du – wenn Du mal nicht mit Tanz in irgendeiner Erscheinungsform zu tun hast, auch noch zumindest ein völlig anderes Hobby hast, welchem rein zufällig auch Tanjas Mann frönt – verrätst Du, welches das ist?
*gggg* meinst Du Star Trek? Oder Fußball? Ok, ich liebe die Star Trek Reihen und Filme. Da hatte Amiras Mann eine StarTrek-DVD in den Player gelegt und bei nem Glas Wein haben wir dann zusammen eine Folge gesehen und gequatscht... Und ich bin ein Fan der Nationalmannschaft. ;-)PS:Da scheint es übrigens einen Zusammenhang zu geben - zwischen orientalischem Tanz und Science Fiction - siehe auch HIER! - zumindest, solange keiner den Thread löscht oder verschiebt... ;-)
Und die letzte Frage – wird man Dich vielleicht bald, demnächst, irgendwann wieder einmal hier begrüßen können? Weißt Du vielleicht sogar schon wann, wenn die vorige Antwort JA lauten sollte?
Könnte möglich sein *winkzuAmira* - zu einem Workshop oder auf einer Show oder einfach zum Kaffee ;-)
Danke für Deine Zeit und viele liebe Grüße nach Braunschweig!
Das Interview wurde (nachträglich per e-Mail) geführt von Oliver - dem Mann von Tanja
Interview: Shahena
Hallo Shahena - oder ist Dir Karin lieber?
Hallo Oliver! Unter Karin kennen mich eigentlich alle. Diejenigen, die mich bisher nur auf der Bühne gesehen haben, kennen mich natürlich auch nur unter meinem Künstlernamen. Ob ich auch auf beides gleich schnell reagiere wäre einen Test wert.
Mit Dir haben wir ja die neue Webseite auf Tanjas - ähh Amira Almaas´ Homepage ins Leben gerufen - "Tanjas Couch".
Hier würden wir gerne alle BesucherInnen mit Bildern und vielleicht nem Mini-Interview veröffentlichen, die irgendetwas mit dem orientalischen Tanz zu tun haben und die zumindest kurze Zeit bei uns privat zuhause gewesen sind.
Du hast somit als Erste die Ehre, Dich unseren Fragen zu stellen ;-)
Also die obligatorischen Fragen an Dich - wie kommt es, dass Du hier nach Berlin gekommen bist?
Ich bin einer netten Einladung gefolgt, der ich nicht widerstehen konnte. Nicht alle Tage eröffnen 2 liebe Bauchtanzfreundinnen ein eigenes Studio. Da siegt nicht nur die Neugier sondern auch das Reisefieber.
Und woher kennst Du Tanja überhaupt?
Amira Almaas (und auch Shalymar) habe ich bei der ESTODA®-Ausbildung in Hannover kennengelernt, durch die wir uns Seite an Seite und hagallastapfenderweise durchgekämpft haben - oh man, hatten wir einen Spaß, was?
Hat es Dir denn überhaupt Spaß gemacht? Aber jetzt bitte kein pflichtschuldiges "Aber natürlich!" ;-) sondern ne ganz ehrliche Antwort, wenn´s geht!
... aber natüüüüüüüüüüüüüüürlich - schmunzel - nein, jetzt ganz ehrlich:nicht nur das, ich bin sogar richtig verwöhnt worden (trotz Studio-Eröffnungs-Stress-Panik-huch-schon-vorbei-Chaos, das muß erst mal jemand schaffen) und hatte sogar die Ehre Amiras Mutter kennen zu lernen, die zur gleichen Zeit das Vergnügen hatte.
Und was hat Dir gefallen, was nicht? Bitte ebenso ehrlich bleiben, ok?
Sehr gefallen hat mir das "mittendrin-und-voll dabei-Feeling", das Ihr Euren Gästen vemittelt. Da fühlt man sich doch gleich dazugehörig. Uuuund die Schmusekatzen - seufz - ich bin doch so tierbegeistert. Uuund dass ich die Bachtanzfachsimpelei mit Dir, Oliver, führen durfte - eine ganz neue Erfahrung - bin begeistert. Nicht gefallen hat mir allerdings, dass die Studioeröffnung mit dazugehöriger Übernachtung und Geklöne viel zu schnell vorbei waren und der Zug mich wieder gen Heimat gebracht hat. Wäre gerne länger bei Euch geblieben. Aber die Arbeit ruft und ein Tag hat auch nur 24 Stunden.
Und die letzte Frage - wird man Dich vielleicht bald, demnächst, irgendwann wieder einmal hier begrüßen können? Weißt Du vielleicht sogar schon wann, wenn die vorige Antwort JA lauten sollte?
Ersteinmal ist leider noch nichts derartiges geplant, aber wer weiß schon was sich in naher Zukunft für Veranstaltungen und Möglichkeiten auftun werden ... und das nächste Jahr mit leckeren neuen Veranstaltungen und Workshops lockt bestimmt! Und vielleicht kommt Ihr ja vorher auch zu mir nach Kassel.
Liebe Karin-Shahena - zuerst einmal Danke für Deine Zeit, die interessanten Auskünfte und viele liebe Grüße nach Kassel!
Was die Frage der Veranstaltungen und Möglichkeiten angeht - also da hätte ich einen Vorschlag:schau einfach gelegentlich mal auf die HAYAL-Seite, ob dort für Dich interessante Workshops oder Weiterbildungen angeboten werden... UND:2008 gibt es ja vielleicht eine kleine Party zum 1-jährigen Bestehen - also vielleicht wieder ne Möglichkeit für nen Auftritt, wenn Du Lust und Zeit und $$ übrig hast... ;-))
Das Interview wurde (nachträglich per e-Mail) geführt von Oliver - dem Mann von Tanja